Anglizismen im Alltag (1): Handelsblatt
Hut ab, unbekannter Angestellter der Société Générale! Den eigenen Arbeitgeber nebenbei um 4,9 Mrd. € zu betrügen, Respekt!
Der heutige Ausrutscher im Handelsblatt, die “deutliche Underperformance” von Dax und Euro-Stoxx-50-Future seinen auf den o.g. Betrugsfall zurückzuführen, sind im Vergleich mit gängiger Rhetorik im Bankgeschäft nunja “peanuts”. [Peanuts: Unwort des Jahres 1994 dank Hilmar Kopper, Manager der Deutschen Bank. So hatte jener den durch die Pleite des Immobilienunternehmers Schneider entstandenen Schaden in Höhe von 50 Mio DM bezeichnet.]
Unvergessen bleibt jedoch Koppers Gebrabbel aus dem Jahr 2007:
“…jeder muss im job permanently seine intangible assets mit high risk neu relaunchen und seine skills so posten, dass die benefits alle ratings sprengen, damit der cash-flow stimmt. Wichtig ist corporate-identity, die mit perfect customizing und eye catchern jedes Jahr geupgedatet wird!”
VDS zu Hülf!
P.S. Ketchup bleibt Ketschap, liebe Tomatentunke.

Eine Antwort hinterlassen